Kyoto

Kyoto

Von 794 bis 1868 war Kyoto (京都) Hauptstadt Japans und Kaisersitz.
Im Laufe der Jahre wurde Kyoto mehrmals durch Kriege und Feuer zerstört und immer wieder aufs Neue aufgebaut.

Jetzt ist Kyoto, mit 1,5 Millionen Einwohner eine der größten Städte des Landes.

Zen Garten in Kyoto

Zen Garten im Ryōan-ji Kyoto Der berühmteste Zen Garten in ganz Japan, möglicherweise in der ganzen Welt, befindet sich in ...
Weiterlesen …

Fushimi Inari-Taisha in Kyoto

Der Fushimi Inari-Schrein befindet sich im Süden von Kyoto. Es ist bekannt für seine Tausenden von zinnoberroten Torii-Toren, die sich ...
Weiterlesen …

Arashiyama Affenpark Iwatayama

Der Affenpark Iwatayama (J嵐山モンキーパーク, Arashiyama Monkī Pāku) befindet sich in Arashiyama, nord-westlich von Kyoto, auf dem Hügel Arashiyama. Der Auftieg ...
Weiterlesen …

Nikko

Nikko

Die Affen von Nikkō: nichts (Böses) sehen, nichts (Böses) hören, nichts (Böses) reden.

Nikkō (jap. 日光市, -shi, dt. Sonnenschein-Stadt) liegt in den Bergen, ca. 140 Kilometer nördlich von Tokio, und ist bekannt für viele historische Tempel und Schreine. Das Klima hier aufgrund seiner Lage ist anders als in Tokio. Es regnet viel häufiger und ist immer mindestens ein paar Grad kälter.

“Nikkō is Nippon”, was in freier Übersetzung als Licht Japans verstanden werden kann. Dies ist Nikkō Werbeslogan. Ohne Zweifel ist es einer der wichtigsten Orte in Japan. Hier ist auch einer der wichtigsten Menschen in der Geschichte Japans, Tokugawa Ieyasu, begraben. Das Mausoleum wurde im Jahr 1617 von seinem Sohn und dem zweiten Shogun der Familie – Hidetad Tokugawe – erbaut.

Die Tempelanlageist ein riesiges Gebiet das sich auf wunderschön bewaldeten Hügeln befindet. Das wichtigste ist Toshogu, ein Mausoleum des Tokugawa Ieyasu.

Hier, in Nikkō, sind die vielleicht berühmtesten drei Affen zu sehen, die das buddhistische Sprichwort symbolisieren: “Ich sehe nichts Böses, höre nichts Böses, spreche nichts Böses.” Es ist Mizaru, die ihre Augen bedeckt und nichts Böses sieht; Kikazaru bedeckt die Ohren, der nichts Böses hört, und Iwazaru bedeckt den Mund, der nichts Böses spricht. Es wird angenommen, dass diese Skulpturen ihren Ursprung im konfuzianischen Denken haben. Sie stammen aus dem 17. Jahrhundert.




Die Shinkyo Brücke
Die Heilige Brücke über den Daiya-Fluss ist Teil des Shinto-Futarasan-Tempels und gilt als eine der schönsten Brücken Japans. Man kann sagen, dass es das perfekte Tor zu Nikko ist. Es ist 28 Meter lang, 7,4 Meter breit und 10,6 Meter über der Wasseroberfläche. Der Legende nach kam der buddhistische Mönch Shodo Shonin 766 hierher, um für das Wohlergehen des Landes zu beten. Er konnte jedoch den schnell fließenden Fluss Daiya nicht überqueren, also stand er über dem Wasser und begann zu beten. Dann erschien der Gott Jinja-Daiou mit zwei Schlangen um seinen rechten Arm, die sich dann in eine Brücke verwandelten. Es wurde viele Male umgebaut, sein heutiges Erscheinungsbild stammt aus dem Jahr 1636. Bis 1973 konnten es nur der Kaiser und seine Boten benutzen.



Drachen-Künstler von Nikko




Rinnoji Tempel wird gerade renoviert. Dafür wird ein Gebäude um den Tempel errichtet.
Rinnoji Temple, im 2017 in Renovierung

Der Rinnoji Tempel wurde für die Konservierungsarbeiten auseinander genommen.
Rinnoji Temple, im 2017 in Renovierung











Nikko Tosho-gu Schrein
Toshogu Shrine

Nikko Tosho-gu Schrein
Toshogu Shrine





Die schlafende Katze von Nikko








Viel Glück!

Kamakura

Kamakura

Kamakura liegt ca. 50 Km süd-westlich von Tokyo und ist gut mit der Bahn zu erreichen. Hier befindet sich die zweitgrößte Bronzebuddha Japans: Daibutsu im Kōtoku-in Tempel.
Im Jahr 1252 gefertigt, ist die Statue über 11 Metern hoch und 850 Tonnen schwer.
Kamakura ist eine sehr alte Stadt. Bereits vor mehr als 10.000 Jahren begannen die Menschen erstmals in der Gegend von Kamakura zu leben. Dort wurden Obsidian- und Steinwerkzeuge gefunden, datiert die auf 100.000 v. Chr. – 10.000 v. Chr.

Von 1185 bis 1333 war Kamakura der Regierungssitz Japans und eine der größten Städte der Welt.

Das Besondere an dieser Stadt, sind die vielen sehr gut erhaltenen Tempel und Schreine, die sich zwischen den Stationen Zushi und Kurihama (JR Yokosuka Line).

Der Budda im Engaku-ji Tempel aus dem Jahr 1282

Zeniarai-Benzaiten-Ugafuku Schrein

Im Zeniarai-Benzaiten-Ugafuku Schrein: “Geldwäsche” auf japanisch. Hier sollen sich selbst kleine Münzen, die man dort wäscht, vervielfachen.

Daibutsu im Kōtoku-in

Die Budda-Statue darf man auch von innen besichtigen.

Daibutsu von Kamakura

Auf dem Daibutsu Wanderweg

Auf dem Daibutsu Wanderweg

Auf dem Daibutsu Wanderweg

Auf dem Daibutsu Wanderweg

Hello Kitty von Kamakura


Hiroshima

Hiroshima

Hiroshima ist die Hauptstadt der Region Chugoku. Hier leben ca. eine Million Einwohner.

Am 6. August 1945 wurde die erste Atombombe über Hiroshima abgeworfen. Die zerstörerische Kraft der Bombe war enorm und zerstörte fast alles im Umkreis von zwei Kilometern.

Das einzige Gebäude, die stehen geblieben ist, ist die sog. Atombombenkuppel. Jetzt gehört das Gebäude zu dem Peace Memorial Park (Friedenspark) in Hiroshima.
Im Jahr 1996 wurde die Atombombenkuppel zu Weltkulturerbe ernannt.


Atombombenkuppel

Friedenspark

Friedensdenkmal in Hiroshima

Atombombenkuppel

Der einzige Eukalyptusbaum, der die Atombombe überlebt hat.

Die Vorhersage, dass die Stadt unbewohnbar sein würde, erwies sich als falsch. Zerstörte Denkmäler des historischen Erbes von Hiroshima, wie das Schloss Hiroshima, wurden rekonstruiert.

Was wenige wissen, Hiroshima ist auch berühmt für ihr Hiroshima-Okonomiyaki. Es ist eine Art Omlett mit u.a. Udon- oder Soba-Nudeln, Weißkohl und Katsobushi-Flocken. Sehr lecker!

Hiroshima Okonomiyaki

Hiroshima ist auch ein perfekter Ausgangspunkt für andere Sehenswürdigkeiten in der Umgebung, wie die Insel Miyajima und die Kintai-Brücke in Iwakuni.


Picknick unter blühenden Kirschbäumen.