Nikko

Nikko

Die Affen von Nikkō: nichts (Böses) sehen, nichts (Böses) hören, nichts (Böses) reden.

Nikkō (jap. 日光市, -shi, dt. Sonnenschein-Stadt) liegt in den Bergen, ca. 140 Kilometer nördlich von Tokio, und ist bekannt für viele historische Tempel und Schreine. Das Klima hier aufgrund seiner Lage ist anders als in Tokio. Es regnet viel häufiger und ist immer mindestens ein paar Grad kälter.

“Nikkō is Nippon”, was in freier Übersetzung als Licht Japans verstanden werden kann. Dies ist Nikkō Werbeslogan. Ohne Zweifel ist es einer der wichtigsten Orte in Japan. Hier ist auch einer der wichtigsten Menschen in der Geschichte Japans, Tokugawa Ieyasu, begraben. Das Mausoleum wurde im Jahr 1617 von seinem Sohn und dem zweiten Shogun der Familie – Hidetad Tokugawe – erbaut.

Die Tempelanlageist ein riesiges Gebiet das sich auf wunderschön bewaldeten Hügeln befindet. Das wichtigste ist Toshogu, ein Mausoleum des Tokugawa Ieyasu.

Hier, in Nikkō, sind die vielleicht berühmtesten drei Affen zu sehen, die das buddhistische Sprichwort symbolisieren: “Ich sehe nichts Böses, höre nichts Böses, spreche nichts Böses.” Es ist Mizaru, die ihre Augen bedeckt und nichts Böses sieht; Kikazaru bedeckt die Ohren, der nichts Böses hört, und Iwazaru bedeckt den Mund, der nichts Böses spricht. Es wird angenommen, dass diese Skulpturen ihren Ursprung im konfuzianischen Denken haben. Sie stammen aus dem 17. Jahrhundert.




Die Shinkyo Brücke
Die Heilige Brücke über den Daiya-Fluss ist Teil des Shinto-Futarasan-Tempels und gilt als eine der schönsten Brücken Japans. Man kann sagen, dass es das perfekte Tor zu Nikko ist. Es ist 28 Meter lang, 7,4 Meter breit und 10,6 Meter über der Wasseroberfläche. Der Legende nach kam der buddhistische Mönch Shodo Shonin 766 hierher, um für das Wohlergehen des Landes zu beten. Er konnte jedoch den schnell fließenden Fluss Daiya nicht überqueren, also stand er über dem Wasser und begann zu beten. Dann erschien der Gott Jinja-Daiou mit zwei Schlangen um seinen rechten Arm, die sich dann in eine Brücke verwandelten. Es wurde viele Male umgebaut, sein heutiges Erscheinungsbild stammt aus dem Jahr 1636. Bis 1973 konnten es nur der Kaiser und seine Boten benutzen.



Drachen-Künstler von Nikko




Rinnoji Tempel wird gerade renoviert. Dafür wird ein Gebäude um den Tempel errichtet.
Rinnoji Temple, im 2017 in Renovierung

Der Rinnoji Tempel wurde für die Konservierungsarbeiten auseinander genommen.
Rinnoji Temple, im 2017 in Renovierung











Nikko Tosho-gu Schrein
Toshogu Shrine

Nikko Tosho-gu Schrein
Toshogu Shrine





Die schlafende Katze von Nikko








Viel Glück!

Miyajima

Miyajima

Miyajima ist eine kleine Insel weniger als eine Stunde (Anreise mit der Bahn und Fähre) von Hiroshima entfernt. Offiziell heißt die Insel Itsukushima, aber  der Name Miyajima passt viel besser, direkt übersetzt bedeutet Miyajima “Schreininsel”, denn fast die ganze Insel ist ein Schrein.
Sie ist vor allem bekannt für sein riesiges Torii. Das Torii ist 16 Meter hoch und 23 Meter breit. Es steht auf 6 Säulen und wiegt 60 Tonnen. Es stammt aus dem Jahr 1875 und besteht aus Kampferholz. Es ist das großte Tori in Japan.

Das Torii ist ein Teil des Itsukushima Jinja-Tempels, der auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes steht. Es besteht aus vielen kleineren Gebäuden, die durch Gehwege miteinander verbunden sind, und einige von ihnen wurden von der japanischen Regierung als nationale Schätze ausgezeichnet. Die gesamte Insel hat den Status eines heiligen Landes. Früher konnten die Durchschnittsbürger ihre Füße nicht auf die Insel stellen, so dass sie als rituelle Reinigung mit dem Boot unter das Tor kamen.

Der Tempel in seiner heutigen Form wurde im 12. Jahrhundert erbaut und ist den drei shintoistischen Göttinnen, Töchtern von Amaterasu und Susanoo, gewidmet: Takiribime, Ichikishimahime und Tagitsuhime. Bis vor kurzem hatte der Tempel einen großen Einfluss auf das Leben der Inselbewohner, da es unmöglich war, hier zu sterben oder geboren zu werden. Daher mussten Frauen in fortgeschrittener Schwangerschaft oder ältere Menschen sie verlassen. Offiziell lief dieses Verbot am Ende des Krieges aus, aber bis heute gibt es keinen Friedhof auf der Insel.

Der höchste Punkt der Insel, Mount Misen, liegt in 535 m. Auf dem Weg zu dem  Gipfel findet man hier unzählige Tempel und Schreine. Man sollte einen ganzen Tag einplanen, denn es gibt hier sehr viel zu sehen.

Aus Hirishima erreicht man die Insel von den Bahnhöfen Hiroshima oder Yokogawa mit dem Zug nach Miyajimaguchi (JR Sanyo Line), dann Überfahrt mit der Fähre zur Insel. Mit dem Rail Pass sind beide Transportmittel kostenlos. Züge und Fähren sind, wie es sich für Japan gehört, miteinander synchronisiert, so dass es nicht schwierig ist, dorthin zu gelangen.

 

Das Miyajima-Torii vor dem Itsukushima-Schrein


 

Ein alter Wegweiser


 

Itsukushima-Schrein bei Ebbe


 

Torii von Miyajima


 

Halle Senjō-kaku


 

In der Halle Senjō-kaku


 

In der Halle Senjō-kaku


 

Vor der Halle Senjō-kaku


 

Die heiligen Rehe von Miyajima


 

Die 5-stöckige Pagode


 

Einer der vier Wächter




 

Auf dem Weg nach oben, Gebetsmühlen eigebaut in das Geländer









 

Das Miyajima-Torii


 

Die Pilger werfen Münzen ins Wasser, die später an das Torri “kleben” wie Muscheln

 

Kamakura

Kamakura

Kamakura liegt ca. 50 Km süd-westlich von Tokyo und ist gut mit der Bahn zu erreichen. Hier befindet sich die zweitgrößte Bronzebuddha Japans: Daibutsu im Kōtoku-in Tempel.
Im Jahr 1252 gefertigt, ist die Statue über 11 Metern hoch und 850 Tonnen schwer.
Kamakura ist eine sehr alte Stadt. Bereits vor mehr als 10.000 Jahren begannen die Menschen erstmals in der Gegend von Kamakura zu leben. Dort wurden Obsidian- und Steinwerkzeuge gefunden, datiert die auf 100.000 v. Chr. – 10.000 v. Chr.

Von 1185 bis 1333 war Kamakura der Regierungssitz Japans und eine der größten Städte der Welt.

Das Besondere an dieser Stadt, sind die vielen sehr gut erhaltenen Tempel und Schreine, die sich zwischen den Stationen Zushi und Kurihama (JR Yokosuka Line).

Der Budda im Engaku-ji Tempel aus dem Jahr 1282

Zeniarai-Benzaiten-Ugafuku Schrein

Im Zeniarai-Benzaiten-Ugafuku Schrein: “Geldwäsche” auf japanisch. Hier sollen sich selbst kleine Münzen, die man dort wäscht, vervielfachen.

Daibutsu im Kōtoku-in

Die Budda-Statue darf man auch von innen besichtigen.

Daibutsu von Kamakura

Auf dem Daibutsu Wanderweg

Auf dem Daibutsu Wanderweg

Auf dem Daibutsu Wanderweg

Auf dem Daibutsu Wanderweg

Hello Kitty von Kamakura


Horyuji

Horyuji

Der Horyuji Tempel ( 法隆寺, „Tempel der Lehre Buddhas“) ist ein buddhistischer Tempel in der Stadt Ikaruga in der Nähe von Nara. Er ist eine der vielen japanischen UNESCO-Weltkulturerben.

Es ist der älteste Tempel in Japan, wurde um Jahr 600 gebaut.
Die fünfstöckige Pagode, mit einer Höhe von 32,45 Metern, ist eine der ältesten Holzgebäuden der Welt.


Das südliche Haupttor

Die fünfstöckige Pagode

Die fünfstöckige Pagode

Die fünfstöckige Pagode

Die große Halle

Reingung









Ein Modell der fünfstöckigen Pagode

Die fünfstöckige Pagode


Fushimi Inari-Taisha in Kyoto

Fushimi Inari-Taisha in Kyoto

Der Fushimi Inari-Schrein befindet sich im Süden von Kyoto. Es ist bekannt für seine Tausenden von zinnoberroten Torii-Toren, die sich über ein Netz von Wegen hinter seinen Hauptgebäuden erstrecken. Die Wege führen in den bewaldeten Wald des heiligen Berges Inari, der auf 233 Metern Höhe liegt und zum Schreingebiet gehört.

Es ist der wichtigste von mehreren tausend Schreinen, die Inari, dem Shinto-Gott des Reises, gewidmet sind. Füchse gelten als Inaris Boten, was zu vielen Fuchsstatuen auf dem Gelände des Schreins führt. Der Fushimi Inari-Schrein ist entstanden im Jahr 794.


Haupteingang zu Fushimi Inari-Taisha

Haupteingang zu Fushimi Inari-Taisha


Die Füchse - Boten des Gottes Inari

Die Füchse – Boten des Gottes Inari


Fushimi Inari-Taisha

Fushimi Inari-Taisha


Toriis

Toriis


Friedhof auf dem Fushimi Inari-Taisha

Friedhof auf dem Fushimi Inari-Taisha


Opfergaben

Opfergaben


Friedhof auf dem Fushimi Inari-Taisha

Friedhof auf dem Fushimi Inari-Taisha


Inari-Füchse als Glücksbringer

Inari-Füchse als Glücksbringer