Burg Inuyama

Burg Inuyama

Die Burg Inuyama (犬山城, Inuyama-jō) ist die älteste der erhaltenden Burgen in Japan. Sie steht auf einem Hügel am Ufer des Kiso und ist eine der schönsten Burgen.

Die erste Burg Inuyama wurde erbaut im Jahr 1469 und stand ca. 1 Km. südlich von der gegenwärtigen Stelle. Die heutige Konstruktion stammt aus dem Jahr 1537. Während des großen Erdbebens im Jahr 1891 wurde die Burg beschädigt.

Ein 10 Minuten Spaziergang von der Burg Inuyama entfernt befindet sich der Uraku Garten.


Burg Inuyama

Burg Inuyama

Burg Inuyama

Burg Inuyama

Burg Inuyama

Burg Inuyama

Fluss Kiso

Burg Inuyama

Burg Iwakuni

Burg Iwakuni

Burg Iwakuni (岩国城, Iwakuni-jō) befindet sich in der Stadt Iwakuni in der Präfektur Yamaguchi, ca. 55 Km von Hiroshima entfernt.

Die Burg wurde zwischen 1603 und 1608 erbaut, nur sieben Jahre später wurde sie aufgrund der Ein Land, eine Burg-Order (一国一城令 ikkoku ichijō-rei) aufgegeben. 1638 wurde die Burg komplett abgerissen.

1962 wurde der Burgturm nach alten Plänen aus Stahlbeton wieder erbaut. Die jetzige Lage ist nicht die ursprungliche. Die Burg wurde etwa 30 m vom originalen Standort verlegt, damit sie von unten besser sichtbar ist.


Burg Iwakuni

Burg Iwakuni

Burg Iwakuni

Burg Iwakuni

Burg Hikone

Burg Hikone
Burg Hikone

Stadt Hikone befindet sich in der Präfektur Shiga, liegt an dem Biwa-See und ist am besten aus Kyoto oder Nagoya gut zu erreichen.

Die Burg Hikone (彦根城 Hikone-jō) ist eine der ältesten erhaltenen Burganlagen Japans. Sie wurde im Jahr 1622 fertiggestellt.


Burg Hikone – Brücke zur zweiten Vorburg

Burg Hikone – Tor zur zweiten Vorburg

Burg Hikone

Burg Hikone

Burg Hikone

Burg Hikone

Burg Hikone

Burg Hikone


Burg Hiroshima

Burg Hiroshima

Burg Hiroshima, (広島城, Hiroshima-jō) auch Karpfenburg (鯉城, rijō) genannt, ist ein gutes Beispiel für eine Burg, die auf einer Ebene im Zentrum einer Stadt gebaut wurde, im Gegensatz zu Burgen auf Hügeln und Berggipfeln. Der Hauptfried ist fünf Stockwerke hoch, und das Gelände ist von einem Graben umgeben. Innerhalb der Burg befinden sich ein Schrein, einige Ruinen und einige rekonstruierte Gebäude der Ninomaru.

Hiroshima entwickelte sich zu einer Burgstadt, wobei die Burg sowohl das physische als auch das wirtschaftliche Zentrum der Stadt war. Das 1589 vom mächtigen Feudalherrn Mori Terumoto erbaute Schloss Hiroshima war ein wichtiger Regierungssitz in West-Japan. Während es von dem Abriss verschont blieb, den viele andere Burgen während der Meiji-Restaurierung erlitten, wurde die Burg Hiroshima wie der Rest der Stadt 1945 durch die Atombombe zerstört und 1958 wieder aufgebaut wurde.

 

Ninomaru

Burg Hiroshima

Burg Hiroshima

Samurairüstung

Burg Hiroshima

Burg Matsumoto

Burg Matsumoto

Die Burg Matsumoto ist eine der am vollständigsten erhaltenen und schönsten, der ursprünglichen japanischen Burgen. Sie befindet sich in Matsumoto in der Präfektur Nagano. Innerhalb der Burgmauern gibt es einen Garten. Umgeben ist die Burg von Wassergräben. Aufgrund der schwarzen Wände und Dächer, die sich buchstäblich wie die Flügel eines fliegenden Vogels ausbreiten, erhielt das Schloss Matsumoto den Spitznamen “Krähenburg”.
Die Burg Matsumoto wurde neben den Burgen Himeji, Hikone und Inuyama zum Nationalschatz erklärt.

Die Mauern und Gräben entstanden im Jahr 1504, im Jahr 1593 wurde der fünfstöckige Bergfried (29,4 Meter hoch) errichtet. Das sumpfige Gelände, das es dem Feind erschwerte, sich der Burg zu nähern, sowie mehrere Verteidigungsmauern machten Matsumoto zu einer Festung, die praktisch uneinnehmbar war. Das Hauptschloss und ein kleinerer zweiter Bergfried wurden von 1592 bis 1614 erbaut. Interessante Merkmale des Schlosses sind steile Holztreppen (45 Grad), Öffnungen zum Abwerfen von Steinen auf Eindringlinge, Öffnungen für Bogenschützen sowie eine Aussichtsplattform im sechsten Stock des Hauptfrieds mit herrlichem Blick über die umliegende Stadt.

In der Meiji-Ära entging die Burg auf wundersame Weise der Zerstörung. Viele große japanische Burgen wurden in dieser Zeit für Holz und Eisen abgerissen, aber die Burg Matsumoto überlebte dank der Bemühungen von Ishikawa Ryoji, der eine Spendenaktion unter den Einwohnern organisierte, und 1878 wurde die Burg Matsumoto vor dem Abriss gerettet.

Nachdem die Burg im Jahr 1969 zu einem Nationalschatz erklärt wurde, begann die Anschaffung von Museumssammlungen in der Burg, sowie der Wiederaufbau und die Renovierung, die etwa 40 Jahre gedauert hat. Heute sieht das Schloss Matsumoto so gut aus, dass kaum zu glauben ist, dass es 500 Jahre überdauert hat.


Burg Matsumoto

Burg Matsumoto

Samurairüstung in der Burg Matsumoto

Eine Wand in der Burg Matsumoto

Burg Matsumoto

Ausblick auf die Stadt Matsumoto

Burg Matsumoto

Burg Matsumoto

Burg Kochi

Burg Kochi

Burg Kochi (高知城, Kōchi-jō) wurde zwischen 1601 und 1611 erbaut, aber die meisten seiner Hauptgebäuden stammen aus dem Jahr 1748, als sie nach einem Brand wieder aufgebaut wurden.

Eine Besonderheit von der Burg ist, dass ihr Hauptturm (Donjon) nicht nur für militärische Zwecke, sondern auch als Residenz genutzt wurde.

Der Aussichtspunkt vom obersten Stockwerk des Schlossturms bietet einen schönen Blick auf die Innenstadt.










Burg Bitchu-Matsuyama

Burg Bitchu-Matsuyama

Die Stadt Bichu-Takahashi ist mit dem Zug aus Okayama gut erreichbar.
Vom Bahnhof erreicht man die Burg Bitchu-Matsuyama
(備中)松山城, (BitchūMatsuyama-jō) zu Fuss, es dauert ca. 80-90 Minuten. Für die, die wenig Zeit haben, oder nicht gut zu Fuß sind, ist es enfacher und schneller mit einem Bus oder Taxi zu dem höchstliegemdem Parkplatz vorzufahren. Die restliche Strecke, ca. 700 Meter, muss man zu Fuss machen. Der Aufstieg dauert ca. 20-30 Minuten.
Oben angekommen, bekommt man nicht nur die Burg zu sehen, sondern auch die ganze Stadt von der Spitze des Berges.

Die Burg Bitchu-Matsuyama, auch  Burg Takahashi genannt, wurde im Jahr 1240 auf einem Berg in 430 m Höhe erbaut und ist die am höchsten gelegene Burg Japans mit einem original erhaltenen Burgturm.


Unterwegs zu der Burg

Westtor

Innenraum der Burg

Dachkonstruktion

Ostseite

Hauptturm

Burg Bichu-Matsuyama

Ausblick auf Bitchu-Takahashi

 

 

 

Burg Osaka

Burg Osaka

Die Burg Osaka befindet sich in der Stadt Osaka, ca. 60 Kilometer süd-westlich von Kyoto und 35 Kilometer östlich von Kobe.

Die Burg Osaka wurde im Jahr 1583 fertiggestellt. Danach wurde sie mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Die letzte Sanierung wurde im Jahr 1997 durchgeführt. Bei der Gelegenheit wurde auch gleich ein Fahrstuhl eingebaut.

Das erste Mal wurde die Burg Osaka im Jahr 1615 zerstört. Die erste Wiederaufbau hat in der Zeit von 1620 und 1630 stattgefunden. Im Jahr 1665 wurde die Burg vom Blitz getroffen, dabei ist der Hauptturm komplett ausgebrannt.

Erst fast 200 Jahre später, im Jahr 1843,  wurde sie wieder aufgebaut um in Kriegen der Meiji-Restauration im Jahr 1868 wieder zerstört zu werden. Diesmal hat es bis zum Jahr 1931 gedauert  bis der Hauptturm des Schlosses, das als Militärbasis diente, mit Spendengeldern rekonstruiert wurde.

Nachdem der Hauptturm durch Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg 1945 wieder zerstört wurde, dauerte es wieder einige Jahrzehnte, bis die Burg 1997 nach dreijährigen Bauarbeiten wieder errichtet wurde.

Glücklicherweise gab es immer wieder Menschen, die die Burg aufs Neue errichtet haben, denn die Burg Osaka, auch in der dritten Genaration, ist eine den schönsten Burgen in Japan.

 


Burg Osaka

Burg Osaka


Burg Osaka

Burg Osaka


Burg Osaka

Burg Osaka


Burg Osaka

Burg Osaka


Burg Osaka

Der goldene Tiger von Burg Osaka


Burg Himeji

Burg Himeji

 

Burg Himeji

Die Burg Himeji (jap. 姫路城 Himeji-jō) befindet sich in der Stadt Himeji in der japanischen Präfektur Hyōgo, auf der halben Strecke zwischen Okayama und Osaka, und ist eine der zwölf originalen Burgen in Japan.
Das UNESCO-Weltkulturerbe, ist die Burg Himeji eine der vier Nationalschätze Japans. Die andere Nationalschätze sind Burg Hikone, Burg Inuyama und die Burg Matsumoto.

Die Burg Himeji ist ein Beispiel für eine typische japanische Burg, die viele Verteidigungs- und Architekturelemente enthält, die mit japanischen Burgen verbunden sind. Hohe Fundamente, weiße Wände und die Anordnung der Gebäude innerhalb des Komplexes sind typische Merkmale jeder japanischen Burg. Eines der wichtigsten Verteidigungselemente der Anlage ist das komplizierte Labyrinth von Wegen, die zur Hauptfestung führen. Die Tore, Innen- und Außenmauern des Schlosskomplexes sind so organisiert, dass der Angreifer gezwungen ist, sich um das Schloss herum zu bewegen und dabei auf viele Sackgassen stößt. Dies ermöglichte es, Eindringlinge mit Pfeilen, Musketen, Steinen und heißem Sand aus der Festung heraus zu beobachten und zu erschießen. Himeji wurde jedoch nie erobert, so dass das System nicht getestet wurde. Die Burg wurde auch während des Zweiten Weltkriegs weder durch Erdbeben noch während Kämpfen beschädigt. Infolgedessen behielt es 400 Jahre lang seine ursprüngliche Form.


 

Burg Himeji – Übersichtskarte


 

Burg Himeji – Hauptor


 

Burg Himeji – Hauptor


 

Burg Himeji


 

Im Inneren der Burg


 

Im Inneren der Burg


 

Die Dächer der Burg Himeji


 

Ausblick aus der Burg


 

Ausblick aus der Burg


 

Ausblick aus der Burg


 

Der Garten


 

Burg Himeji


 

Burg Himeji